Der Pudu CC1 plant seine Reinigungsroute selbstständig, indem er beim ersten Einsatz eine präzise Karte seiner Umgebung erstellt und darauf basierend eine optimierte Fahrtstrecke berechnet. Die Grundlage dafür bildet die SLAM-Technologie (Simultaneous Localization and Mapping), die es dem Roboter ermöglicht, gleichzeitig zu navigieren und seine Umgebung zu kartieren. Die folgenden Abschnitte erklären, wie dieser Prozess im Detail funktioniert und was den Pudu CC1 dabei so zuverlässig macht.
Wie erkennt der PUDU CC1 seine Umgebung beim ersten Einsatz?
Beim ersten Einsatz scannt der Pudu CC1 seine Umgebung mithilfe von SLAM-Technologie und erstellt dabei in Echtzeit eine digitale Karte des Raumes. Dieser Kartierungsprozess läuft vollständig autonom ab: Der Roboter fährt den Bereich einmalig ab, erfasst Wände, Hindernisse und Strukturen und speichert diese Informationen als präzise Grundlage für alle künftigen Reinigungseinsätze.
SLAM steht für Simultaneous Localization and Mapping. Das bedeutet, der Roboter lokalisiert sich gleichzeitig innerhalb des Raumes und baut die Karte dieses Raumes auf, ohne dass vorab ein Grundriss eingespielt werden muss. Für diese Aufgabe greift der Pudu CC1 auf eine Kombination aus Sensoren zurück, darunter Kameras und Tiefensensoren, die gemeinsam ein dreidimensionales Bild der Umgebung erzeugen.
Das Ergebnis ist eine detaillierte digitale Karte, auf der alle relevanten Bereiche, Engstellen, Möbel und feste Hindernisse eingezeichnet sind. Diese Karte wird dauerhaft gespeichert und bei jedem weiteren Einsatz automatisch abgerufen. Verändert sich die Umgebung, etwa weil Möbel umgestellt werden, aktualisiert der Roboter seine Karte entsprechend.
Wie berechnet der PUDU CC1 die optimale Reinigungsroute?
Auf Basis der erstellten Karte berechnet der Pudu CC1 Reinigungsroboter automatisch eine Route, die die gesamte zu reinigende Fläche möglichst effizient abdeckt. Die Routenplanung berücksichtigt dabei die Raumgeometrie, definierte Reinigungszonen sowie Hindernisse, um Doppelfahrten zu minimieren und den Energieverbrauch zu optimieren.
Die Planungslogik folgt einem systematischen Muster: Der Roboter teilt die Gesamtfläche in Segmente auf und arbeitet diese nacheinander ab. Dabei werden Randbereiche, Ecken und schwer zugängliche Stellen gezielt einbezogen, da gerade dort manuell häufig Reinigungslücken entstehen. Nutzer können außerdem spezifische Reinigungszonen festlegen oder bestimmte Bereiche ausschließen, was die Flexibilität im Alltag deutlich erhöht.
Ein weiterer Vorteil der automatischen Routenberechnung ist die Reproduzierbarkeit. Der Roboter fährt bei jedem Einsatz dieselbe optimierte Strecke ab, sofern sich die Umgebung nicht verändert hat. Das sorgt für gleichbleibend hohe Reinigungsqualität und macht die Ergebnisse planbar und nachvollziehbar.
Was passiert, wenn der PUDU CC1 auf ein Hindernis trifft?
Trifft der Pudu CC1 während der Reinigung auf ein unerwartetes Hindernis, erkennt er dieses über seine Sensoren und weicht ihm automatisch aus, ohne den Reinigungsauftrag zu unterbrechen. Nach dem Ausweichmanöver setzt der Roboter seine Route nahtlos fort und kehrt, wenn möglich, zur ursprünglichen Fahrstrecke zurück.
Die Hinderniserkennung basiert auf einer Kombination aus mehreren Sensortechnologien. Tiefenkameras und Laserscanner erfassen Objekte in verschiedenen Entfernungen und aus unterschiedlichen Winkeln, sodass sowohl große Hindernisse wie Personen oder Paletten als auch kleinere Gegenstände am Boden zuverlässig erkannt werden. Ein zusätzlicher Stoßsensor bietet eine physische Sicherheitsebene für den Fall, dass ein Objekt optisch nicht rechtzeitig erfasst wird.
Besonders in belebten Umgebungen wie Einkaufszentren, Büros oder Schulen ist diese Fähigkeit entscheidend. Der Roboter kann sicher neben Menschen operieren, ohne dass eine ständige Aufsicht erforderlich ist. Statische Hindernisse, die dauerhaft an einer Stelle verbleiben, werden zudem in die Karte aufgenommen und bei der nächsten Routenplanung von vornherein berücksichtigt.
Wie überwacht der PUDU CC1 die Reinigungsqualität während des Betriebs?
Der Pudu CC1 Pro überwacht die Reinigungsqualität in Echtzeit mithilfe einer rückseitigen KI-Kamera, die unmittelbar hinter dem Reinigungssystem prüft, ob Verschmutzungen vollständig beseitigt wurden. Verbleibende Rückstände werden automatisch erkannt und sofort nachgereinigt, ohne dass ein Mitarbeiter eingreifen muss.
Diese Funktion macht den Pudu CC1 Pro zum weltweit ersten Reinigungsroboter mit integrierter rückseitiger Qualitätskontrolle. Die KI-Kamera analysiert den gereinigten Boden direkt nach der Überfahrt und löst bei Bedarf einen zweiten Reinigungsdurchgang aus. Das Ergebnis ist eine nachweislich höhere Reinigungsqualität im Vergleich zu Systemen ohne automatische Nachkontrolle.
Zusätzlich erstellt der Roboter nach jedem Einsatz detaillierte Heatmaps, die zeigen, welche Bereiche besonders stark verschmutzt waren und wie intensiv gereinigt wurde. Diese Daten lassen sich auswerten, um Reinigungspläne langfristig zu optimieren und Ressourcen gezielter einzusetzen. Über die PuduLink-App können Verantwortliche die Reinigungsergebnisse auch aus der Ferne einsehen und den Betrieb überwachen.
Wie viel der täglichen Reinigungsaufgaben kann der PUDU CC1 selbstständig übernehmen?
Der Pudu CC1 kann bis zu 90 Prozent der täglichen Reinigungsaufgaben vollständig selbstständig übernehmen. Dieser hohe Automatisierungsgrad gilt für wiederkehrende Routineaufgaben auf definierten Flächen, während Sonderreinigungen oder schwer zugängliche Bereiche weiterhin manuell bearbeitet werden können.
In der Praxis bedeutet das eine erhebliche Entlastung für das Reinigungspersonal. Mitarbeiter werden von zeitaufwändigen Routineaufgaben freigestellt und können sich auf anspruchsvollere Tätigkeiten konzentrieren, die menschliches Urteilsvermögen erfordern. Gerade vor dem Hintergrund des wachsenden Fachkräftemangels im Facility Management ist dieser Effekt für viele Unternehmen besonders relevant.
Die hohe Selbstständigkeit des Roboters setzt voraus, dass die Umgebung beim ersten Einsatz korrekt kartiert wurde und die Reinigungszonen klar definiert sind. Sind diese Voraussetzungen erfüllt, arbeitet der Pudu CC1 Tag für Tag zuverlässig ohne erneute Einweisung. Auch der automatische Rückkehrmodus bei niedrigem Akkustand gehört zum selbstständigen Betrieb: Der Roboter fährt eigenständig zur Ladestation und setzt die Reinigung nach dem Aufladen an der gespeicherten Position fort.
Muss der PUDU CC1 nach jeder Reinigung neu konfiguriert werden?
Nein, der Pudu CC1 muss nach einer abgeschlossenen Reinigung nicht neu konfiguriert werden. Die einmal erstellte Karte und die gespeicherten Reinigungsrouten bleiben dauerhaft gespeichert und werden bei jedem folgenden Einsatz automatisch geladen. Eine erneute Einrichtung ist nur dann notwendig, wenn sich die Umgebung grundlegend verändert.
Im Normalbetrieb startet der Reinigungsauftrag mit wenigen Schritten oder vollständig automatisiert nach einem vordefinierten Zeitplan. Über die PuduLink-App lassen sich Reinigungszeiten planen, Aufträge starten und der Betriebsstatus in Echtzeit verfolgen, ohne dass jemand vor Ort sein muss. Das macht den Roboter besonders für Betriebe attraktiv, die außerhalb der Öffnungszeiten reinigen möchten.
Kleinere Veränderungen in der Umgebung, etwa temporäre Hindernisse oder verschobene Möbel, erkennt der Pudu CC1 selbstständig und passt seine Navigation dynamisch an. Nur bei dauerhaften, strukturellen Änderungen des Grundrisses empfiehlt es sich, die Karte zu aktualisieren. Dieser Prozess ist in der Regel schnell abgeschlossen und erfordert keine technischen Vorkenntnisse.
So unterstützt Roboterly Sie beim Einstieg in die autonome Reinigung
Wir bei Roboterly begleiten Sie von der ersten Beratung bis zum laufenden Betrieb Ihres Reinigungsroboters. Unser Ansatz ist ganzheitlich: Wir analysieren Ihre Flächen, empfehlen das passende Modell aus unserem Portfolio und übernehmen die komplette Einrichtung vor Ort. Das umfasst konkret:
- Erstberatung und Bedarfsanalyse: Wir klären gemeinsam mit Ihnen, welche Flächen automatisiert werden sollen und welche Anforderungen an Reinigungsqualität und Betriebszeiten bestehen.
- Installation und Kartierung: Unser Team installiert den Roboter direkt bei Ihnen vor Ort, führt die erste Kartierung durch und konfiguriert die Reinigungsrouten nach Ihren Vorgaben.
- Mitarbeiterschulung: Wir schulen Ihr Team im Umgang mit dem Roboter und der PuduLink-App, damit der Betrieb reibungslos läuft.
- Laufender Support: Mit unseren Service-Paketen Bronze, Silber und Gold stehen wir auch nach der Inbetriebnahme für Wartung, Inspektion und Reparatur zur Verfügung.
- Flexible Finanzierung: Ob Kauf, Miete oder Leasing: Der Einstieg in die autonome Reinigung ist bereits ab 399 Euro pro Monat möglich.
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