Wie erstellt der Pudu CC1 Pro Heatmaps nach dem Einsatz?

Tim ·
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Der Pudu CC1 Pro erstellt Heatmaps, indem er während jedes Reinigungsdurchgangs kontinuierlich Bilddaten über seine rückseitige KI-Kamera erfasst und diese Erkennungsergebnisse über mehrere Einsätze hinweg akkumuliert. Das Ergebnis ist eine räumliche Karte, die zeigt, wo auf einer Fläche Verschmutzungen besonders häufig auftreten. Die folgenden Abschnitte erläutern, wie dieser Prozess im Detail funktioniert und welchen praktischen Nutzen die Heatmap für Facility-Manager und Reinigungsteams bietet.

Welche Daten erfasst der Pudu CC1 Pro während der Reinigung?

Der Pudu CC1 Pro erfasst während des Betriebs kontinuierlich visuelle Erkennungsdaten über seine rückseitige KI-Kamera sowie Positionsdaten über das integrierte PUDU SLAM-Navigationssystem. Diese Kombination ermöglicht es dem Roboter, jeden erkannten Schmutzbereich exakt einer Position auf der Gebäudekarte zuzuordnen.

Die rückseitige KI-Kamera ist das zentrale Unterscheidungsmerkmal des CC1 Pro gegenüber herkömmlichen Reinigungsrobotern. Sie beobachtet die bereits gereinigte Fläche direkt hinter dem Roboter und erkennt in Echtzeit, ob Verschmutzungen vollständig entfernt wurden oder ob Rückstände verblieben sind. Dabei unterscheidet das System zwischen verschiedenen Arten von Verunreinigungen: einfache Verschmutzungen, die im ersten Durchgang beseitigt werden, und hartnäckige Rückstände wie Klebereste oder Kaugummi, die gesondert markiert werden.

Parallel dazu liefert das PUDU SLAM-System, das visuelle Positionierung (Visual SLAM) und laserbasierte Kartierung (Laser SLAM) kombiniert, die genauen Koordinaten jedes erkannten Ereignisses. Jeder Datenpunkt enthält also zwei Informationen: was erkannt wurde und wo auf der Fläche es sich befand. Diese verknüpften Datenpunkte bilden die Grundlage für die spätere Heatmap-Generierung.

Ergänzend erfasst der Pudu CC1 Pro auch Betriebsdaten wie gereinigte Fläche, Einsatzdauer und den Status seiner Verbrauchsmaterialien. Diese Informationen fließen in den automatisch generierten Reinigungsbericht ein, der nach jedem Einsatz erstellt wird.

Wie werden die Reinigungsdaten in eine Heatmap umgewandelt?

Die Umwandlung der Reinigungsdaten in eine Heatmap erfolgt durch Akkumulation: Das System sammelt die Erkennungsergebnisse über mehrere Reinigungsdurchgänge hinweg und überlagert sie auf der Gebäudekarte. Bereiche, in denen wiederholt Verschmutzungen erkannt wurden, erhalten eine höhere Gewichtung und erscheinen in der Darstellung intensiver eingefärbt.

Dieser Prozess läuft vollautomatisch im Hintergrund ab. Nach jedem abgeschlossenen Reinigungseinsatz werden die neuen Erkennungsdaten mit den bereits gespeicherten Ergebnissen früherer Durchgänge zusammengeführt. Die Heatmap ist damit kein Abbild eines einzelnen Einsatzes, sondern ein kumulatives Muster, das sich mit jedem weiteren Durchgang verfeinert und präziser wird.

Das System unterscheidet dabei zwischen zwei Kartentypen, die parallel erstellt werden:

  • Verschmutzungs-Heatmap: Zeigt, wo auf der Fläche Verschmutzungen besonders häufig auftreten. Diese Karte akkumuliert alle Erkennungsereignisse über die Zeit und bildet räumliche Muster ab.
  • Reinigungseffektkarte: Dokumentiert Stellen, an denen Verschmutzungen in einem Durchgang nicht vollständig entfernt werden konnten. Diese Markierungen dienen als Grundlage für gezielte Nachbehandlungen.

Die räumliche Auflösung der Heatmap ist direkt an die Kartierungsgenauigkeit des PUDU SLAM-Systems gebunden. Da dieses System präzise Gebäudekarten erstellt, können auch kleinräumige Verschmutzungsmuster zuverlässig lokalisiert werden.

Was zeigt eine Heatmap des CC1 Pro konkret an?

Eine Heatmap des Pudu CC1 Pro zeigt die räumliche Verteilung von Verschmutzungen auf der gereinigten Fläche, wobei Farb- oder Intensitätsabstufungen anzeigen, wie häufig in einem bestimmten Bereich Verschmutzungen erkannt wurden. Stark belastete Zonen erscheinen hervorgehoben, während statistisch saubere Bereiche entsprechend unauffällig dargestellt werden.

Konkret lassen sich aus einer Heatmap folgende Informationen ablesen:

  • Hochfrequenz-Verschmutzungszonen: Bereiche, die regelmäßig stark verschmutzt werden, etwa Eingangsbereiche, Kassenzonen im Einzelhandel oder Durchgangswege in Lagerhallen.
  • Hartnäckige Problemstellen: Positionen, an denen Rückstände wiederholt nicht vollständig entfernt werden konnten und manuelle Nachbehandlung oder einen autonomen KI-Nachreinigungsdurchgang erfordern.
  • Gering belastete Bereiche: Zonen, die selten verschmutzt werden und daher mit geringerer Reinigungsfrequenz oder -intensität abgedeckt werden können.
  • Zeitliche Muster: In Kombination mit den Einsatzzeitstempeln lässt sich erkennen, zu welchen Tageszeiten bestimmte Bereiche besonders stark beansprucht werden.

Diese Informationen sind besonders wertvoll für Facility-Manager, die gegenüber Auftraggebern die Qualität der erbrachten Reinigungsleistung dokumentieren müssen. Die Heatmap liefert eine objektive, datenbasierte Grundlage für solche Nachweise und ersetzt subjektive Sichtkontrollen durch messbare Ergebnisse.

Wo und wie kann man die Heatmap nach dem Einsatz abrufen?

Die Heatmap und der dazugehörige Reinigungsbericht sind nach jedem Einsatz über die PUDU Link-App abrufbar, die sowohl auf mobilen Endgeräten als auch über PC-Schnittstellen zur Verfügung steht. Das System erstellt die Berichte automatisch nach Abschluss des Reinigungsdurchgangs, ohne dass manuelle Schritte erforderlich sind.

Über die App erhalten Betreiber Zugriff auf:

  • Die aktuell generierte Heatmap mit der räumlichen Verteilung der Verschmutzungsereignisse
  • Den Reinigungsbericht mit Angaben zur gereinigten Fläche und Einsatzdauer
  • Echtzeit-Statusmeldungen während des laufenden Betriebs
  • Benachrichtigungen bei vollem Schmutzwassertank oder anderen Wartungsbedarfen

Für Unternehmen, die mehrere Standorte oder Stockwerke verwalten, bietet die zentrale App-Übersicht einen erheblichen Vorteil: Alle Reinigungsergebnisse sind an einem Ort zusammengefasst und können standortübergreifend verglichen werden. Dies vereinfacht die Qualitätskontrolle und reduziert den Aufwand für manuelle Inspektionen erheblich.

Wie hilft die Heatmap dabei, Reinigungsrouten zu verbessern?

Die Heatmap verbessert Reinigungsrouten, indem sie die Ultra-Spotreinigungsfunktion des Pudu CC1 Pro mit historischen Verschmutzungsdaten versorgt. Statt jede Fläche gleichmäßig abzufahren, priorisiert der Roboter in nachfolgenden Durchgängen automatisch die Bereiche, die laut Heatmap am häufigsten verschmutzt werden, und spart dabei Zeit in statistisch sauberen Zonen.

Dieser datengetriebene Ansatz hat mehrere praktische Auswirkungen auf den Reinigungsbetrieb:

Effizientere Ressourcennutzung

Wenn bekannt ist, welche Bereiche regelmäßig stark belastet sind, können Reinigungsintervalle gezielt angepasst werden. Hochfrequenz-Zonen erhalten häufigere oder intensivere Reinigungsdurchgänge, während wenig beanspruchte Bereiche seltener angefahren werden. Dies senkt den Energie- und Wasserverbrauch und verlängert die Lebensdauer der Verbrauchsmaterialien.

Automatische Nachbehandlung hartnäckiger Stellen

Die Reinigungseffektkarte, die parallel zur Heatmap erstellt wird, ermöglicht es dem CC1 Pro, erkannte Problemstellen entweder für einen autonomen KI-Nachreinigungsdurchgang einzuplanen oder das Reinigungspersonal über die App zur gezielten manuellen Nachbehandlung zu führen. Dieses Prinzip der geführten Reinigung kombiniert die Stärken des autonomen Betriebs mit der Flexibilität menschlicher Eingriffe.

Für Unternehmen, die den Pudu CC1 Reinigungsroboter im Einsatz haben, bedeutet das: Die Reinigungsqualität verbessert sich nicht nur durch den Einsatz des Roboters selbst, sondern auch dadurch, dass der Roboter mit jedem Durchgang klüger wird und seine Routen auf Basis realer Verschmutzungsmuster optimiert. Das macht die Heatmap-Funktion zu einem der zentralen Argumente für den Einsatz des CC1 Pro gegenüber einfacheren Reinigungsrobotern ohne KI-Rückkamera.

So unterstützt Roboterly Sie beim Einstieg in die datengestützte Reinigung

Wir bei Roboterly begleiten Sie von der ersten Beratung bis zum laufenden Betrieb Ihres Reinigungsroboters, damit Sie den vollen Nutzen aus Funktionen wie der Heatmap-Analyse tatsächlich ausschöpfen können. Viele Unternehmen verfügen zwar über die richtige Hardware, nutzen aber nur einen Bruchteil der verfügbaren Datenfunktionen, weil Einrichtung und Schulung fehlen.

Unser Leistungsangebot umfasst konkret:

  • Installation und Konfiguration vor Ort: Wir richten den Roboter ein, erstellen die initiale Gebäudekarte und konfigurieren die Reinigungsrouten passend zu Ihrer Fläche.
  • Mitarbeiterschulung: Ihr Team lernt, die PUDU Link-App zu bedienen, Heatmaps zu interpretieren und Reinigungsberichte für die Qualitätsdokumentation zu nutzen.
  • Laufender Support: Über unsere Service- und Supportpakete (Bronze, Silber, Gold) stehen Wartung, Inspektion und Reparatur jederzeit zur Verfügung.
  • Flexible Finanzierungsmodelle: Der Pudu CC1 ist bereits ab 399 Euro pro Monat im Mietmodell erhältlich, sodass der Einstieg ohne hohe Anfangsinvestition möglich ist.

Möchten Sie sehen, wie die Heatmap-Funktion in Ihrem Betrieb konkret aussieht? Kontaktieren Sie uns für eine unverbindliche Beratung oder eine Live-Demo direkt bei Ihnen vor Ort.

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